D&O Versicherung

Eine D & O Versicherung (Versicherung für Directors and Officers) wurde nach dem schweren Börsencrash der New Yorker Stock Exchange besser bekannt unter den Namen Wall Street im Jahre 1929 angedacht und von der britischen Versicherungsgesellschaft Lloyds eine entsprechende Versicherung entworfen.

Doch erst etwa 60 Jahre nach der Entwicklung der ersten D & O Versicherung durch Lloyds begann der Vertrieb. In Deutschland kam die D & O Versicherung vor 21 Jahren auf den Markt und hat sich heute fest im Versicherungsbereich etabliert welche Manager, Geschäftsführer, Aufsichtsräte, Beiräte und Unternehmer gegen Schäden versichert. Wird eine D & O Versicherung abgeschlossen, ist das Unternehmen sowohl die Versicherungsnehmerin als auch Prämienschuldner. In einer D & O Versicherung sind Geschäftsführer, Manager, leitende Angestellte und Prokuristen sowie Tochterfirmen mitversichert.

Ein Tochterunternehmen ist jedoch nur dann versichert wenn es innerhalb der Versicherungslaufzeit gegründet wurde. Es besteht kein Selbstbehalt bei einer D & O Versicherung und kann für die Organe eines Unternehmens auch nicht vereinbart werden. Der Versicherungsschutz trägt die Kosten, welche durch aufgrund vorliegender Schadensersatzansprüche und Begleichung der berechtigten Ansprüche entstanden sind. Die D & O Versicherung deckt auch Schadensersatzansprüche ab, die sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens gestellt werden. Dazu gehören etwa Ansprüche der Finanzämter, des Zolls, der Bank, eines Gläubigers und Versicherungsnehmer. Ein Schadensfall wird ausgelöst, wenn ein Geschäftsführer, Manager, Aufsichtsrat, leitender Angestellter, Prokurist oder jedes andere führende Organ eines Unternehmens einen Schadensersatz in Anspruch nimmt.



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