Wassersporthaftpflicht
Die Wassersporthaftpflichtversicherung ist eine wichtige Versicherung für alle Personen, die ein Wasserfahrzeug besitzen und bietet diesen einen Schutz vor Schäden, welche durch das Motorboot, Segelyacht, Ruderboot, Jetski oder Kanu entstanden sind. Beim Abschluss einer Wassersporthaftpflichtversicherung kann der Versicherte häufig zwischen zwei verschiedenen Tarifen wählen.Der erste Tarif ist ohne Selbstbeteiligung und haftet für Personen-, und Sachschäden in Höhe von jeweils drei Millionen Euro und 50.000 Euro bei Vermögensschäden. Beim zweiten Tarif kann entschieden werden, ob eine Selbstbeteiligung gewünscht ist oder nicht. Bei diesem Tarif wird für Personen-, und Sachschäden in Höhe von jeweils maximal zwei Millionen Euro und für Vermögensschäden in Höhe von 15.000 Euro gehaftet. Der Versicherungsschutz gilt sowohl für den Eigentümer des Wassersportfahrzeugs, als auch für den Kapitän und für die Crew.
Der Versicherungsschutz hat eine weltweite Gültigkeit und gilt für Wassersportfahrzeuge, die ausschließlich privat genutzt werden. Je nach Wassersporthaftpflichtversicherung trägt diese auch die Kosten für einen beschädigten Tank eines Wassersportfahrzeugs, welcher einen See, Fluss oder Gewässer verunreinigt. Bei motorisierten Sportbooten gilt eine Versicherungspflicht, wenn der Besitzer damit in verschiedenen Gewässern fahren möchte. Wer ein Motorboot, Sportboot, Segelboot, Jetski, Surfbrett, Katamaran oder Kanu besitzt und damit verursachte Schäden nicht selbst bezahlen möchte sollte auf jeden Fall eine Wassersporthaftpflichtversicherung abschließen. Bevor eine Wassersporthaftpflichtversicherung abgeschlossen wird ist es empfehlenswert einen Versicherungsvergleich durchzuführen, um Kosten sparen zu können.